Günstige Restaurants in Paris: Arten und Gegenden

Gut essen, ohne ein Vermögen auszugeben: Ein praktischer Leitfaden zu traditionellen Bouillons, multiethnischem Streetfood und kleinen Bistros in der Nachbarschaft.

Das Geheimnis, günstig in Paris zu essen: Bouillons und Streetfood

Essen gehen in Paris mit kleinem Budget bedeutet nicht, sich mit zweitklassigen Restaurants oder unpersönlichen Fast-Food-Ketten zufriedenzugeben. Die französische Hauptstadt kann auf eine einzigartige Tradition zurückblicken, die speziell für die Versorgung der Arbeiterklasse mit warmen, herzhaften Gerichten geschaffen wurde: Bouillons. Diese prachtvollen Lokale, die Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, servieren die großen Klassiker der französischen Hausmannskost zu unschlagbaren Preisen, oft in prachtvollen historischen Speisesälen.

Abgesehen von Bouillons liegt die wahre Sparmöglichkeit in Paris in der lebendigen, multiethnischen Streetfood-Szene (vom berühmten jüdischen Viertel Marais bis zu den asiatischen Straßen des 13. Arrondissements) und den berühmten Formules du Midi, den festen Mittagsmenüs, die es ermöglichen, in Bistros der Nachbarschaft zu einem drastisch reduzierten Preis im Vergleich zum Abendessen zu essen.

Inhaltsverzeichnis

Strategische Bereiche für preiswertes Essen

In einigen Stadtteilen garantiert die hohe Dichte an Studenten und Anwohnern ein gut erreichbares und qualitativ hochwertiges gastronomisches Angebot.

Grands Boulevards und Pigalle (9. und 10. Arrondissement)

Das Königreich der traditionsreichen Bouillons und modernen Casual-Dining-Konzepte, wo ein Hauptgericht selten mehr als 12-15 Euro kostet.

Quartier Latin und Sorbonne (5. Arrondissement)

Voller kleiner, traditioneller Crêperien, familiengeführter Bistros und Studentenlokale mit äußerst günstigen Mittagsangeboten.

Le Marais – Rue des Rosiers (4. Arrondissement)

Bekannt für die besten mit Falafel gefüllten Pitas, gebratene Auberginen und handgemachte Saucen in ganz Europa zu erschwinglichen Preisen.

Belleville und das 13. Arrondissement

Die beiden großen „Chinatowns“ von Paris sind ideal, um dampfende Ramen, handgemachte chinesische Teigtaschen und vietnamesische Bánh mì-Sandwiches für nur wenige Euro zu genießen.

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Typisches Streetfood im Marais und im Latin-Quartier

Wenn die Zeit knapp ist oder man nicht in traditionellen Restaurants anstehen möchte, bietet das Pariser Streetfood eine erstklassige gastronomische Alternative. Zwischen den engen Gassen des Marais und den historischen Ecken des linken Seineufers duften ganze Straßenzüge nach Gewürzen, frisch gebackenem Pitabrot und frisch gefüllten Buchweizen-Galettes.

Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, können Sie sehr gut essen und dabei oft weniger als 12 Euro pro Person ausgeben. Genießen Sie Ihre Mahlzeit im Freien auf den nahegelegenen, von Bäumen gesäumten Plätzen oder am Ufer der Seine.

Wie viel kostet es, in Paris günstig zu essen?

Hier finden Sie eine beispielhafte Tabelle mit durchschnittlichen Ausgaben, die Ihnen bei der Planung Ihres Tagesbudgets helfen soll.

Um den Bereich auszuwählen

  • Grands Boulevards bietet die Möglichkeit, echte Pariser Bouillon im Vintage-Stil zu erschwinglichen Preisen zu genießen.
  • Le Marais ist bekannt für seine Falafel-Pitas und orientalischen Streetfood-Spezialitäten.
  • Das Latin Quarter ist bekannt für traditionelle bretonische Crêperien und preiswerte Zwiebelsuppen.
  • Belleville für authentische, herzhafte und preiswerte asiatische Küche.

Zur Auswahl des Veranstaltungsortes

  • Bei Bouillons werden keine Reservierungen angenommen
  • Wer Geld sparen will, sollte niemals Wasser in Flaschen kaufen
  • Beachten Sie immer die Infotafel für das Mittagessen im Außenbereich.
  • Handwerksbäckereien (Boulangerien) bieten hervorragende Mittagsmenüs

Preisgünstige Erlebnisse in Paris

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Nutzen Sie die Karte, um die günstigsten Orte in der Stadt zu finden und Ihre Mittagessen so zu planen, dass Sie keine bösen Überraschungen auf der Rechnung erleben.

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist ein „Bouillon“?

Dieses traditionsreiche Restaurant, das in Paris gegründet wurde, um beliebte Rezepte und heiße Brühen zu erschwinglichen Preisen anzubieten, verfolgt auch heute noch dieselbe Philosophie: große, gut besuchte Räume, schneller Service und traditionelle französische Gerichte von 3 bis 12 Euro.

Nein, in Frankreich Leitungswasser (carafe d'eau) und Brot, die am Tisch serviert werden, immer kostenlos und im Service inbegriffen.

Die günstigste Lösung ist der Kauf eines Menüs in einer Boulangerie (Quiche oder Sandwich + Dessert + Getränk) oder die Wahl von Streetfood (Falafel, Crêpes oder Ravioli).

Ja, Kredit- und Debitkarten werden in Paris praktisch überall akzeptiert, sogar für kleine Beträge von nur wenigen Euro.

Nein, der Service ist immer im Endpreis enthalten (Servicepreis). In preiswerten Lokalen oder Selbstbedienungsrestaurants sind Trinkgelder völlig unnötig.

Absolut ja: Die nahöstliche Küche des Marais (Falafel, Hummus), die Crêperien (Käse- und Gemüsegalettes) und die asiatischen Restaurants bieten viele sehr günstige vegetarische und vegane Optionen.

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